Charms - Triskele

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Beschreibung

  • Material: Zinklegierung (Blei- und Nickelfrei)
  • Gräße: ca. 30 mm x 14 mm
  • Farbe: Metall


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Die Triskele ist eines der wichtigsten Symbole der keltischen Mythologie und Kultur. Das erklärt, weshalb es so oft in Skulpturen, auf Schilden, in Malereien und Artefakten auftaucht und weshalb es zahlreiche Abwandlungen der Triskele gibt.

Die Religion der Kelten und ihre Kultur waren stark von der Zahlenmystik der 3 beeinflusst. So teilten die Kelten die Natur nicht in 4 Elemente, sondern nur in 3 – Erde, Himmel und See/Wasser – ein. Deshalb waren ihnen auch die Bäume heilig, welche eine Verbindung zwischen diesen 3 Elementen darstellen und selber auch dreigeteilt sind: die in der Erde verankerten Wurzeln, der Stamm, welcher eine Verbindung zwischen Himmel und Erde ist und durch welchen Wasser transportiert wird und die Äste, die in den Himmel ragen.

Für die Kelten gestaltete sich auch ihr Dasein in 3 Stufen: Geburt, Leben und Tod. Wichtig ist hierbei zu wissen, daß die Kelten an die Wiedergeburt glaubten und ihre Anderswelt, in welcher sich die Seele des Verstorbenen bis zur Wiedergeburt ausruht, auch in drei Ebenen eingeteilt ist.

Keltische Zauberrituale bestehen immer aus 3 Aktionen und jene, die diese ausführen sind in keltischen Mythen und Geschichten meist 9 Frauen (ein Vielfaches der 3). In den Geschichten der später heiligen Brigit treten sie beispielsweise als neun Kesselwächterinnen auf. Der Kessel ist in der keltischen Mythologie das Symbol für die Muttergöttin Erde, weshalb die Weltenesche Yggdrasil oft in einem Kessel fußend dargestellt wird. Und selbst beim grimmschen Märchen Dornröschen handelt es sich ursprünglich um 9 Feen (später bei Walt Disney dann um 3), die Prophezeiungen aussprechen – einschließlich Tod (Schlaf) und Wiedergeburt.

Die keltische Götterwelt wird hauptsächlich von Trinitäten bevölkert. Hier sind am wichtigsten die weiblichen dreifachen Göttinnen. Sie sind der Ursprung der Zyklen von Geburt, Leben und Tod. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auf Artefakten sind diese Trinitäten oft mit dem Spiralsymbol verziert, haben manchmal 3 Köpfe oder sind mit den symbolischen Farben weiß-rot-schwarz bemalt. Diese Farben stehen für die drei Aspekte der „Großen Mutter“ (der Erdengöttin): weiß für die Geburt (Jungfräulichkeit), Rot für die Fruchtbarkeit und Schwarz für die Ruhe und den Tod (welcher ja nur eine Übergangszeit bis zur Wiedergeburt ist). Die Große Mutter ist ebenso oft in der Dreifachheit als Junges Mädchen, Mutter und Greisin dargestellt. In der Natur spiegelt sie für die Kelten den Lebenskreis von Fruchtbarkeit (Saat), Ackerbau (Ernte) und Tod (Brache) wieder.

Oft erinnert die gewölbte Form der Triskel-Spiralen an einen schwellenden Bauch. Die rechtsdrehende Triskel ist somit nicht umsonst das Zeichen der Muttergöttin: sie symbolisiert auch die Sonne (Beginn, Wachstum, kosmische Energie), welche das Jahr in 3-Monats-Zyklen einteilt. 3×3 Monatszyklen sind neun Monate und so können die drei gewölbten Spiralen auch als Symbol für Schwangerschaft und Geburt gedeutet werden.

Außerdem ist noch zu erwähnen, daß an Samhain (Sommerende, Tod des Lichtes, 31.10.) keltische Sagenkönige auffällig oft einen dreifachen Tod sterben: Dermot beispielsweise wird von einer Lanze durchbohrt, ertrinkt anschließend in einem Bierkessel und wird beim Wiederauftauchen vom Firstbalken seines brennenden Hauses erschlagen. Diese Aufzeichnungen von verschiedenen Dreifach-Toden der Sagenkönige, lassen darauf schließen, daß sie rituell ermordet wurden, als Opfer um das Licht um Wiederkehr nach der dunklen Jahreszeit zu bitten.

Die ältesten uns bekannten bretonischen Tänze werden spiralförmig und als Endlos-Schlange getanzt. In den Ostalpen gibt es immer noch eine abgewandelte weibliche Trinität, die die Kelten auf ihrer Wanderung zurückließen: die „heiligen drei Madln“ Katharina, Barbara und Margaretha. Die Dreigestalt begegnet uns auch bei den „Saligen“, das sind geheimnisvolle Frauen (Feen, Isiden), die vor allem das Wild schützen und bei den germanischen Nornen, die zu dritt das Schicksal weben und ebenso bei den die römischen drei Parzen.